Sprachreise nach Malta – Erfahrungsbericht unseres Stipendiaten Vincent Ritter

Maltesischer Strand

Vincent an Maltas Strand

Wie ihr als eifrige Leser unseres Blogs wisst, war dieses Jahr Vincent im Rahmen unseres Weltbürger-Stipendiums auf Malta, um dort an einem Englischkurs in unserer Sprachschule Maltalingua teilzunehmen. Um euch und uns an seinen Erlebnissen und Erfahrungen, die er dort sammelte, teilhaben zu lassen, verfasste er den nachfolgenden Erfahrungsbericht:

Die Sonne steht hoch am Himmel und ich fühle mich in den Sommer zurückversetzt, der in Deutschland schon seit Wochen den rauen Herbstwinden weichen musste.

Mit meinem Koffer und der Gitarre im Gepäck geht es vom Flughafen in einen kleinen Bus mit einigen Mitreisenden (und –lernenden), der uns in unsere Unterkünfte bringen soll. Auf der Fahrt gibt es Gelegenheit, sich einen ersten Überblick über den noch so unbekannten kleinen Inselstaat im Mittelmeer zu verschaffen. Hellblauer Himmel, trockenes Gestein und tausende kleine und große Bauwerke. Häuser, Kirchen, uraltes Gemäuer, daneben moderne Konsumtempel, gleichermaßen erhitzt von der glimmenden Sonne des Südens.

„Paul and Vincent!“ werden unsere Namen aufgerufen, als der Bus Halt macht neben einem Haus, gelegen auf einem Berg mit wunderschönem Ausblick über die Stadt St. Julians.

Unauffällig blicke ich mich um und komme zu dem Ergebnis, dass ich mit dem Jungen unmittelbar zu meiner Linken in den nächsten zwei Wochen wohl sehr viel Zeit verbringen werde. Er hat die Situation anscheinend ebenfalls verstanden und wir nicken uns kameradschaftlich zu, bevor wir uns aus dem Bus bewegen und somit in die Hände unserer Gastfamilie – Tony, Mary und Edward Coppini – übergeben werden.

Paul – ebenfalls aus Deutschland – ist 15 Jahre alt und kommt aus Brandenburg. Wir kommen gut miteinander aus, trotz der engen Art des Wohnens gibt es nie Krach und wir teilen uns heute viele Erinnerungen an erfrischende Bäder im kalten Meer unter blauem Himmel.

Liebenswerte Gastfamilie

Nachdem wir ein paar Worte gewechselt und die richtige Klingel ausgemacht haben, werden wir von einem freundlichen, älteren Herren hereingebeten – aber bitte zuerst Schuhe ausziehen!

Im Hause Coppini angekommen, staunen wir über das Ausmaß des von außen unscheinbar wirkenden Gebäudes sowie über die atemberaubende Sicht, die sich von einem großzügigen Balkon bewundern lässt, welcher einen weitläufigen Blick über die gesamte Stadt und das angrenzende Meer bietet.

Anschließend werden wir in unser Zimmer eingewiesen…

Das Doppelzimmer, das ich mir mit Paul teilte, bestand aus zwei Betten, zwei Schränken, einem Tisch mit Schubladen, einem Stuhl und ganz wichtig: einem Ventilator. Diese funktionale Einrichtung reichte für die zwei Wochen bei weitem aus, denn Langeweile kam nicht auf.

Wenn es Fragen oder Probleme gab, konnten wir uns immer an die Coppinis wenden, die mit großer Mühe auf unser Wohlergehen bedacht waren.

Kulinarisch wurden wir von der Gastfamilie mit selbstgemachten, maltesischen Spezialitäten verwöhnt. Gastgeber Tony meinte es offenbar äußerst gut mit uns und wir bekamen gigantische Portionen (ich mit meinen 1,97m „solle ja noch etwas wachsen“). Die Menge war jedoch kein Problem, denn es schmeckte hervorragend und fast immer aß ich mit größtem Vergnügen alles auf.

Lehrreicher Unterricht in der Sprachschule Maltalingua

Tatsächlich ging ich auf Malta durchaus gerne zur Schule. Der Unterricht in der nahegelegenen Sprachschule war stets abwechslungsreich, mitunter auch sehr lustig und kreativ. Nie hatte ich das Gefühl von stumpfem „Lernen-müssen“. Austausch und Fortschritt durch freies Sprechen standen hier ganz klar im Vordergrund. Meine beiden Lehrer waren – wie es sich für die maltesische Lebensart gehört – locker und lässig, wobei sie es häufig schafften, den Unterricht in eine spannende Erzählrunde zu verwandeln.

In den Pausen gab es Zeit, die Mitschüler besser kennenzulernen, die überwiegend auch aus Deutschland kamen und im Durchschnitt um einiges jünger waren als ich. Gleichaltrige und Jugendliche aus Finnland, Holland und Frankreich waren aber auch mit von der Partie und so wurde es garantiert nicht langweilig!

Vielseitiges Freizeitprogramm

Die meisten planmäßigen Aktivitäten gaben einen interessanten und umfassenden Einblick in die maltesische (Kultur-)Landschaft. Städtebesichtigungen, Kinobesuche, Strandausflüge oder Go-Kart fahren – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Doch das kleine, persönliche Highlight aus heutiger Sicht ist mein Trip nach Gozo. Am freien Sonntag der ersten Woche begab ich mich auf eigene Faust mit der Fähre zu Maltas Nachbarinsel und fuhr dort per Touri-Bus durch die Gegend. Besonders beindruckt hat mich die spektakuläre Natur auf diesem „ruhigeren“ Teil von Malta und ich erwischte mich einige Male dabei, wie ich mit offener Kinnlade aus dem Bus Ausstieg und einfach nur die Aussicht genoss.

Fazit

Schon jetzt blicke ich gerne auf meine Zeit in Malta zurück. Diese zwei Wochen, gefüllt bis an den Rand mit Erlebnissen und neuen Eindrücken, werde ich wohl nicht vergessen. Ich kann eine Sprachreise nach Malta jedem weltoffenen Schüler ans Herz legen, der nicht nur sein Englisch, sondern auch sich selbst nach vorne bringen will.

Den Aufenthalt in einer Gastfamilie würde ich dabei insbesondere „älteren“ Teilnehmern empfehlen, die Wert auf Selbstständigkeit legen und die maltesische Lebensart hautnah erleben wollen.

Ich bedanke mich bei Sprachdirekt und Weltbürger für das Stipendium und hoffe auf ein Wiedersehen mit dieser schönen Insel.

 

Der perfekte Vorsatz für 2016: Englischkenntnisse auf Vordermann bringen

Ihr habt noch keine guten Vorsätze für 2016? Unser Tipp wäre eine Sprachreise, um Eure Fremdsprachenkenntnisse aufzufrischen. Das Ziel, Eurem Gehirn etwas Gutes zu tun, klingt doch nach einem sinnvollen Vorhaben für das neue Jahr, oder etwa nicht?

Neu bei Sprachdirekt: Englisch lernen in Manchester, Los Angeles und Miami

Perfekt eignen würde sich dafür im Jahr 2016 die englische Sprache, denn diese ist aufgrund ihrer großen Verbreitung die Weltsprache schlechthin. Doch Sprachschüler, die sich auf 2016 freuennun kommt noch ein weiterer Vorteil ins Spiel, denn wir haben mit Manchester, Miami und Los Angeles seit Kurzem drei neue Destinationen im Angebot, die Euch dabei helfen, Eure guten Vorsätze auch umzusetzen. Auf der einen Seite die Arbeiterstadt Manchester und auf der anderen Los Angeles und Miami – die Metropolen der Reichen und Schönen. Da sollte doch auch für Euren Geschmack etwas dabei sein. Oder habt Ihr eigene Favoriten für Sprachreise-Ziele 2016? Dann lasst uns das doch wissen und gebt einen Kommentar ab.

Trends für 2016: die Südhalbkugel

Falls Ihr es gerne etwas exotischer habt, wäret Ihr auch der Englisch-Sprachschule in Kapstadt gut aufgehoben, denn Südafrika zählt seit jeher zu den beliebtesten Destinationen, um die Sprache des Commonwealth zu lernen. Eine Reise ans Kap der guten Hoffnung bietet sich gerade am Anfang des Jahres an, da Eure Motivation, Eure Vorsätze auch zu verwirklichen, dann am höchsten sein dürfte und während des europäischen Winters in Südafrika Sommer ist. Während Eure Freunde und Familienmitglieder also in der Kälte frieren, bildet Ihr Euch bei sommerlichen Temperaturen weiter – keine schlechte Vorstellung, oder?

Stipendium im Wert von 600 Euro zu gewinnen

Eine Besonderheit haben wir außerdem in Bezug auf Malta im Programm, denn wir bieten auch dieses Jahr ein Weltbürger-Stipendium im Wert von 600 Euro an, welches für eine Schülersprachreise (12-17 Jahren) in den Oster-, Pfingst-, Sommer und Herbstferien gültig ist. Hierfür ist lediglich eine Bewerbung per E-Mail an uns nötig, in der Ihr erklärt, warum Ihr das Stipendium gewinnen möchtet. Bei Eurer Kreativität sind wir uns aber ohnehin sicher, dass viele interessante Bewerbungen bei uns eingehen werden.

Malta für die ganze Familie

Da letztes Jahr unser Schüler- und Familienprogramm sehr gut besucht war, bieten wir es auch im Jahr 2016 wieder an. Beim Familienprogramm würden die Kinder vormittags in einem eigenen Gebäude unterrichtet werden und die Eltern – insofern sie dies möchten – ebenfalls, ehe am Nachmittag gemeinsame Unternehmungen gestartet werden könnten. Aber keine Sorge, egal ob Ihr das Angebot als Kind oder Elternteil wahrnehmen solltet, auch am Nachmittag habt Ihr die Möglichkeit, alleine etwas zu unternehmen, da die Sprachschule drei Mal pro Woche Aktivitäten für den Nachwuchs anbietet.

Also worauf wartet Ihr noch? Lasst Eure guten Vorsätze für das neue Jahr nicht wieder Eurer mangelnden Motivation zum Opfer fallen, sondern haltet Euer Gehirn auf Trab – es wird es Euch danken.