Sprachdirekt Sprachreisen goes to France – Brigitte Kramer

Es war soweit! Ich machte mich auf den Weg nach Frankreich, um unsere französischen Schulen in Paris, Montpellier und Nizza persönlich kennenzulernen.

Meine erste Station war Paris. Am Flughafen Charles de Gaulle angekommen erreichte ich die Innenstadt sehr gut in nur ca. 45 Minuten mit dem Flughafenbus „RoissyBus“. Der Bus fährt nonstop bis zur Pariser Oper und auf dem Weg dorthin konnte ich schon die bunten Straßen von Montmartre und das Moulin Rouge bewundern. An der Pariser Oper angekommen wären es nur noch zwei Metrostationen bis zur Sprachschule gewesen. Da ich aber von Paris so viel wie möglich sehen wollte, machte ich mich zu Fuß auf den Weg, was nur ca. 10 Minuten dauerte. Die Umgebung der Sprachschule hat mich sehr beeindruckt: Paris – so wie man es sich vorstellt. Der Louvre, Place Vendôme oder auch die Place de la Concorde sind in einem kurzen Fußweg zu erreichen. Sogar auf die weißen Türme von Sacré-Coeur konnte ich aus einer Seitenstraße kurz neben der Sprachschule einen Blick werfen. Angekommen in der Schule lernte ich das Team kennen und fand es natürlich sehr spannend die Kollegen, mit denen man täglich viele Emails schreibt und telefoniert, endlich persönlich kennenzulernen. Ich wurde durch die Räumlichkeiten geführt und auch die Cafeteria und der Lese- bzw. Lernraum wurden mir gezeigt. Die verschiedenen Unterkünfte der Sprachschule zu sehen, war selbstverständlich auch sehr interessant für mich. Ich lernte die Residenz, eine Unterbringung für junge Teilnehmer, kennen. Zudem wurde ich auch durch die Privatapartments geführt, welche in Fußnähe der Sprachschule liegen und sich gut für ältere Sprachreisende eignen.

Nach diesem ereignisreichen Tag ging die Reise weiter nach Montpellier. Der TGV legte die knapp 750 Kilometer in nur 3 Stunden und 15 Minuten zurück. Wenn man Paris und Montpellier in seiner Frankreich Sprachreise verbinden möchte, steht diesem also nichts im Wege, da die Verbindungen sehr praktisch sind. Montpellier ist eine sehr junge Stadt, wo erstaunlicherweise 50% der Einwohner unter 30 Jahre sind. Am Bahnhof in Montpellier angekommen machte ich mich wieder zu Fuß auf den Weg in die Stadt bzw. zur Sprachschule und war max. nur 5 Minuten unterwegs. Die Schule selbst ist in zwei Gebäuden untergebracht, welche schräg gegenüber voneinander liegen. Die Rezeption, die Büros der Kollegen sowie der Aufenthaltsraum befinden sich im Eckgebäude zur Place de la Comédie. Die Klassenräume befinden sich entsprechend im zweiten Gebäude. Die Räumlichkeiten der Sprachschule haben mir sehr gefallen. Der Aufenthaltsraum wurde komplett mit neuen Möbeln eingerichtet und gemütliche Lounge Sessel bieten zwischendurch Raum zum Entspannen. Auch die Klassenzimmer sind sehr einladend gestaltet. Helle und bunte Farben schaffen eine lockere Lernatmosphäre. Insgesamt herrschte eine sehr angenehme und positive Stimmung in der Schule. Die Kollegen sind sehr herzlich und ich bin mir sicher, dass dies nicht nur bei mir sondern auch bei den Sprachschülern einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat bzw. hinterlässt. Auch die verschiedenen Unterkünfte konnte ich kennenlernen. Angefangen bei der Schulresidenz, über die Privatapartments bis hin zur Studentenresidenz. Diese Unterkünfte wenden sich an verschiedene Zielgruppen und es ist für mich sehr hilfreich, diese nun selber vor Ort gesehen zu haben und die Kunden auf diese Weise noch besser beraten zu können.

Und weiter ging’s nach Nizza. Obwohl Nizza ja eigentlich für einen strahlend blauen Himmel und Sonnenschein bekannt ist, hatte ich leider nicht so viel Glück. Trotzdem bin ich von der Stadt und auch von der Schule begeistert. In Nizza reiht sich ein schönes Gebäude an das nächste. Von der Sprachschule ist man in einem Katzensprung auf der Avenue Jean Médecin, der Einkaufsstraße, und von dort aus auch in nur 10 Minuten auf der Promenade des Anglais und damit am Meer. Die Schule selber verfügt über einen kleinen Garten, in welchem die Schüler in den Pausen unter Zitronenbäumchen die Ruhe genießen können. Meine Kollegen zeigten mir alle Räumlichkeiten des Hauptgebäudes und führten mich auch zu ihrem Sommer Center, welches im Juli und August für die Jugendlichen genutzt wird. Das Sommer Center liegt in Cimiez, dem schönsten und wirklich sehenswerten Stadtteil von Nizza. Auch hier gehört ein Garten zur Schule, in welchem Pavillons aufgebaut werden, damit der Unterricht zum Teil auch im Freien stattfinden kann. Am Nachmittag blieb noch Zeit, um unterschiedliche Unterkünfte zu besichtigen. Hotels verschiedener Kategorien und das Studentenwohnheim der Fakultät für Naturwissenschaften, welches auf einem beeindruckenden Campus liegt, standen auf meiner Liste. Alles in allem überzeugte mich Nizza sehr als Sprachreiseziel. Auch wenn schon allein die Stadt selber eine Reise wert ist, lohnen sich ebenso Ausflüge in die Umgebung. Monaco erreicht man beispielsweise sehr gut in ca. 30 bis 45 Minuten mit dem Bus. Entlang der Küstenstraße kann man die Fahrt für nur EUR 1,- pro Strecke genießen.

Insgesamt hat mich Frankreich natürlich begeistert. Jede Stadt hat ihren Charme, man lernt nette Menschen kennen und kommt vor allem im Süden schnell mit den Franzosen ins Gespräch, was für die Fremdsprachenkenntnisse nur von Vorteil sein kann. Nicht nur die Sprachschulen, sondern auch die Umgebung bieten somit einen perfekten Ort für Frankreich Sprachreisen.

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