Destination des Monats März: Montpellier

Französichkurs in Montpellier

Französischunterricht in der Sprachschule in Montpellier

Da unsere Sprachschule in Montpellier aktuell einen Rabatt in Höhe von -10% auf alle Französischkurse gewährt, haben wir die Stadt kurzerhand zur Destination des Monats gewählt! Mit Hilfe dieses Blog-Artikels möchten wir euch Montpellier daher näher vorstellen und euch einige interessante Fakten über die südfranzösische Stadt auflisten:

  • Montpellier ist mit ca. 90.000 Studenten eine extrem „junge“ Stadt. Dazu passt auch, dass diese in Frankreich nach Paris als beliebteste Sprachreise-Destination gilt und ganzjährig viele Sprachschüler in der Stadt verweilen.
  • Aufgrund seiner Lage am Mittelmeer genießt Montpellier ein subtropisches Klima und ist eine extrem sonnenverwöhnte Gemeinde. Wusstet ihr, dass dort an 300 Tagen im Jahr die Sonne scheint?
  • Das „Aquarium Mare Nostrum“ ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Montpelliers und ein riesiger Unterwasserzoo, der 400 Arten verschiedener Meeresbewohner beherbergt. Auf 2.300 m² können dort Haie, Rochen, Pinguine und viele weitere Tiere besucht werden.
  • Wenn ihr sportbegeistert seid, kommt ihr in Montpellier sicherlich voll auf eure Kosten. In der Stadt ist nicht nur der französische Fußballmeister von 2012, HSC Montpellier, sondern auch der mehrfache Handballmeister „Montpellier Handball“ beheimatet. Zudem ist die Stadt regelmäßig Etappenzielort der Tour de France.
  • Montpellier zählt seit Jahren zu den am schnellsten wachsenden Städten Frankreichs, sodass die Bevölkerung zwischen 1999 und 2014 von ca. 225.000 Einwohnern auf ungefähr 275.000 anstieg.
  • Die attraktive Lage der Stadt sorgt für zahlreiche interessante Ausflugsziele im Umland. So bieten sich Tagesausflüge in die ehemalige europäische Kulturhauptstadt Avignon (etwa 100 Kilometer entfernt) oder Marseille (ca. 170 Kilometer) an.

Wir hoffen, dass ihr dank unserer Auflistung Gefallen an Montpellier gefunden habt und euer Interesse an einem Französischkurs geweckt wurde! Wir würden uns auf jeden Fall freuen, von euch eine Anfrage für eine Sprachreise nach Montpellier zu bekommen.

 

Bekanntgabe der Gewinner der Sprachdirekt-Stipendien

Unterricht in der Sprachschule in London

Unterricht in der Sprachschule in London

Im September haben wir euch unter anderem mit Hilfe dieses Blog-Beitrags und der eigenen Unterseite auf unserer Website darüber informiert, dass wir momentan vier Sprachreisen-Stipendien zu vergeben haben. Knapp einen Monat nach Beendigung der Bewerbungsphase haben wir nun die glücklichen Gewinner ausgewählt, die wir an dieser Stelle bekanntgeben möchten.

Vorab möchten wir betonen, dass uns die Auswahl wirklich schwer gefallen ist, da wir unglaublich viele und qualitativ hochwertige Bewerbungen erhalten haben. Zahlreiche eurer Zuschriften erzählten interessante Geschichten über euch und euren bisherigen Werdegang, sodass wir gerne mehr als nur vier Leute mit einem Stipendium belohnt hätten. Alle, die letzten Endes kein Glück hatten, möchten wir deshalb dazu ermutigen, sich dieses Jahr erneut zu bewerben, da wir sicherlich wieder einige Stipendien ausschreiben werden.

Nun aber zu den glücklichen Gewinnern, die wir nachfolgend kurz vorstellen möchten:

• London

An einem Englischkurs in London wird Mahmoud Al Kazzaz teilnehmen. Für den Syrer, der momentan in Hamburg studiert und arbeitet, geht damit ein Wunschtraum in Erfüllung: „Vielen, vielen Dank, dass ich das interessante Stipendium erhalten habe. Dies bringt mich meinen Zielen ein Stück näher und erfüllt mir einen großen Wunsch.“

• Cambridge

Kevin Mata, der die Sprachschule in Cambridge besuchen wird, erhofft sich von der Sprachreise vor allem positive Effekte für sein Studium und freut sich darauf, eine neue Kultur kennenzulernen: „Ich bedanke mich recht herzlich für das Sprachdirekt-Stipendium. Von dem Stipendium erhoffe ich mir, dass ich meine englischen Sprachkenntnisse weiterausbauen kann und ich so einen guten Start in meinem Masterstudium haben werde. Besonders freue ich mich, die englische Kultur und Mentalität kennenzulernen.“

• Bournemouth

Nach Bournemouth wird Aleksandra Pajonk reisen, der es ähnlich geht wie Kevin Mata. Außerdem erwartet sie, dass der Auslandsaufenthalt positive Einflüsse auf ihre Persönlichkeit hat: „Vielen Dank für die Möglichkeit, meine Englischkenntnisse zu erweitern, eine andere Kultur und neue Menschen kennenzulernen und somit meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln.“

• Madrid

Ein Spanischkurs in Madrid wird Korbinian Grammel absolvieren. Er ist bereits auf die spanische Lebensweise gespannt: „Herzlichen Dank, dass Sie mir diese Chance geben! Ich werde sie sicherlich nutzen, um mein Spanisch zu verbessern und mehr über die spanische Lebensart zu erfahren.“

 

Abschließend möchten wir uns noch für euer Interesse an unserer Ausschreibung und euren kreativen Bewerbungen bedanken. Allen Gewinnern wünschen wir natürlich viel Spaß auf ihrer Sprachreise! 🙂

 

Euer Sprachdirekt-Team

 

Sprachreise nach Malta – Erfahrungsbericht unseres Stipendiaten Vincent Ritter

Maltesischer Strand

Vincent an Maltas Strand

Wie ihr als eifrige Leser unseres Blogs wisst, war dieses Jahr Vincent im Rahmen unseres Weltbürger-Stipendiums auf Malta, um dort an einem Englischkurs in unserer Sprachschule Maltalingua teilzunehmen. Um euch und uns an seinen Erlebnissen und Erfahrungen, die er dort sammelte, teilhaben zu lassen, verfasste er den nachfolgenden Erfahrungsbericht:

Die Sonne steht hoch am Himmel und ich fühle mich in den Sommer zurückversetzt, der in Deutschland schon seit Wochen den rauen Herbstwinden weichen musste.

Mit meinem Koffer und der Gitarre im Gepäck geht es vom Flughafen in einen kleinen Bus mit einigen Mitreisenden (und –lernenden), der uns in unsere Unterkünfte bringen soll. Auf der Fahrt gibt es Gelegenheit, sich einen ersten Überblick über den noch so unbekannten kleinen Inselstaat im Mittelmeer zu verschaffen. Hellblauer Himmel, trockenes Gestein und tausende kleine und große Bauwerke. Häuser, Kirchen, uraltes Gemäuer, daneben moderne Konsumtempel, gleichermaßen erhitzt von der glimmenden Sonne des Südens.

„Paul and Vincent!“ werden unsere Namen aufgerufen, als der Bus Halt macht neben einem Haus, gelegen auf einem Berg mit wunderschönem Ausblick über die Stadt St. Julians.

Unauffällig blicke ich mich um und komme zu dem Ergebnis, dass ich mit dem Jungen unmittelbar zu meiner Linken in den nächsten zwei Wochen wohl sehr viel Zeit verbringen werde. Er hat die Situation anscheinend ebenfalls verstanden und wir nicken uns kameradschaftlich zu, bevor wir uns aus dem Bus bewegen und somit in die Hände unserer Gastfamilie – Tony, Mary und Edward Coppini – übergeben werden.

Paul – ebenfalls aus Deutschland – ist 15 Jahre alt und kommt aus Brandenburg. Wir kommen gut miteinander aus, trotz der engen Art des Wohnens gibt es nie Krach und wir teilen uns heute viele Erinnerungen an erfrischende Bäder im kalten Meer unter blauem Himmel.

Liebenswerte Gastfamilie

Nachdem wir ein paar Worte gewechselt und die richtige Klingel ausgemacht haben, werden wir von einem freundlichen, älteren Herren hereingebeten – aber bitte zuerst Schuhe ausziehen!

Im Hause Coppini angekommen, staunen wir über das Ausmaß des von außen unscheinbar wirkenden Gebäudes sowie über die atemberaubende Sicht, die sich von einem großzügigen Balkon bewundern lässt, welcher einen weitläufigen Blick über die gesamte Stadt und das angrenzende Meer bietet.

Anschließend werden wir in unser Zimmer eingewiesen…

Das Doppelzimmer, das ich mir mit Paul teilte, bestand aus zwei Betten, zwei Schränken, einem Tisch mit Schubladen, einem Stuhl und ganz wichtig: einem Ventilator. Diese funktionale Einrichtung reichte für die zwei Wochen bei weitem aus, denn Langeweile kam nicht auf.

Wenn es Fragen oder Probleme gab, konnten wir uns immer an die Coppinis wenden, die mit großer Mühe auf unser Wohlergehen bedacht waren.

Kulinarisch wurden wir von der Gastfamilie mit selbstgemachten, maltesischen Spezialitäten verwöhnt. Gastgeber Tony meinte es offenbar äußerst gut mit uns und wir bekamen gigantische Portionen (ich mit meinen 1,97m „solle ja noch etwas wachsen“). Die Menge war jedoch kein Problem, denn es schmeckte hervorragend und fast immer aß ich mit größtem Vergnügen alles auf.

Lehrreicher Unterricht in der Sprachschule Maltalingua

Tatsächlich ging ich auf Malta durchaus gerne zur Schule. Der Unterricht in der nahegelegenen Sprachschule war stets abwechslungsreich, mitunter auch sehr lustig und kreativ. Nie hatte ich das Gefühl von stumpfem „Lernen-müssen“. Austausch und Fortschritt durch freies Sprechen standen hier ganz klar im Vordergrund. Meine beiden Lehrer waren – wie es sich für die maltesische Lebensart gehört – locker und lässig, wobei sie es häufig schafften, den Unterricht in eine spannende Erzählrunde zu verwandeln.

In den Pausen gab es Zeit, die Mitschüler besser kennenzulernen, die überwiegend auch aus Deutschland kamen und im Durchschnitt um einiges jünger waren als ich. Gleichaltrige und Jugendliche aus Finnland, Holland und Frankreich waren aber auch mit von der Partie und so wurde es garantiert nicht langweilig!

Vielseitiges Freizeitprogramm

Die meisten planmäßigen Aktivitäten gaben einen interessanten und umfassenden Einblick in die maltesische (Kultur-)Landschaft. Städtebesichtigungen, Kinobesuche, Strandausflüge oder Go-Kart fahren – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Doch das kleine, persönliche Highlight aus heutiger Sicht ist mein Trip nach Gozo. Am freien Sonntag der ersten Woche begab ich mich auf eigene Faust mit der Fähre zu Maltas Nachbarinsel und fuhr dort per Touri-Bus durch die Gegend. Besonders beindruckt hat mich die spektakuläre Natur auf diesem „ruhigeren“ Teil von Malta und ich erwischte mich einige Male dabei, wie ich mit offener Kinnlade aus dem Bus Ausstieg und einfach nur die Aussicht genoss.

Fazit

Schon jetzt blicke ich gerne auf meine Zeit in Malta zurück. Diese zwei Wochen, gefüllt bis an den Rand mit Erlebnissen und neuen Eindrücken, werde ich wohl nicht vergessen. Ich kann eine Sprachreise nach Malta jedem weltoffenen Schüler ans Herz legen, der nicht nur sein Englisch, sondern auch sich selbst nach vorne bringen will.

Den Aufenthalt in einer Gastfamilie würde ich dabei insbesondere „älteren“ Teilnehmern empfehlen, die Wert auf Selbstständigkeit legen und die maltesische Lebensart hautnah erleben wollen.

Ich bedanke mich bei Sprachdirekt und Weltbürger für das Stipendium und hoffe auf ein Wiedersehen mit dieser schönen Insel.