Finanzierungsmöglichkeiten für einen Sprachkurs im Ausland

BildungsurlaubDu hast Dein Abi in der Tasche, studierst oder bist bereits ins Berufsleben eingestiegen!? Du bist im internationalen Umfeld unterwegs oder magst gerne Fremdsprachen? Dann ist dieser Artikel genau richtig für Dich, denn es geht um nicht weniger als Deine professionelle Zukunft!

Als Schüler, Student oder Arbeitnehmer gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einen Sprachkurs im Ausland zu finanzieren. Wusstest Du, dass eine Sprachreise steuerlich absetzbar ist und somit jeder eine Sprachreise auf seiner Einkommenssteuererklärung als Weiterbildungsmaßnahme aufführen kann. Des Weiteren gibt es das sogenannte Bildungsurlaubsgesetz dass es Arbeitnehmern in zahlreichen deutschen Bundesländern erlaubt, bis zu 10 Tage extra Urlaub zu bekommen um Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen. 

Studenten

Die sogenannte Studienförderung ermöglicht es immer mehr Studenten ihr Studium zu finanzieren. Internationale Studiengänge sowie gute Fremdsprachenkenntnisse werden immer beliebter und gewinnen in Zeiten der Globalisierung ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Die beste Option diese aufzufrischen, ist einen Sprachkurs in dem Land zu machen, in der die Sprache gesprochen wird. Zwar ist das ein ersehnter Wunsch vieler, allerdings haben nicht alle ausreichend finanzielle Mittel um sich diesen Wunsch zu erfüllen. Zum Glück gibt es hier einige Finanzierungsmöglichkeiten. Förderprogramme der Institutionen „Deutsche Bildung“ und „Bildungsfonds“ ermöglichen es zum Beispiel ein Studien-Darlehen aufzunehmen, das erst abbezahlt werden kann, sobald der Student im Berufsleben steht und selbst Geld verdient. Der zurückzuzahlende Betrag kann je nach Einkommen gestaffelt werden. Eine andere Möglichkeit sind Stipendien von Universitäten oder von Sprachdirekt. Alle Info's dazu gibt es hier.

Arbeitnehmer

Um seine berufsrelevanten Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern, hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit zwischen 5 bis 10 Urlaubstage für Bildungsveranstaltungen bei seinem Vorgesetzen zu beantragen. Momentan gilt das Gesetz, welches auch als Bildungsurlaub bekannt ist in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. In diesen Bundesländern gelten verschiedene Regelungen bzgl. der Mindestanzahl an Unterrichtsstunden eines Sprachkurses. In der Regel sind es 30-40. Vorab sollte man sich also in jedem Fall beim jeweiligen Kultusministerium informieren, welche Regelung zutreffend ist.

Der nächste Schritt besteht darin, sich nicht später als 8 Wochen bei seinem Sprachreiseanbieter anzumelden und vom Arbeitnehmer eine Bildungsurlaubsbestätigung anzufordern. Ohne diese ist aufgrund hoher Gesetzesauflagen eine nachträgliche Antragstellung nicht mehr möglich. Zugleich sollte sich jeder Arbeitnehmer beim Arbeitgeber informieren, inwieweit dieser Weiterbildungsmöglichkeiten finanziell unterstützt. Kosten für Weiterbildungsmöglichkeiten können in den meisten Fällen bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden. Sprachkurse müssen dabei mindestens 30 Unterrichtsstunden pro Woche umfassen. In jedem Fall sollte man sich im Vorhinein beim Finanzamt oder Steuerberater informieren. Hier gibt' alle Infos.

Zum Schluss noch ein Tipp in eigener Sache: Sprachdirekt bietet regelmäßig Gewinnspiele an in denen man Sprachkurse weltweit gewinnen kann. Schaut also öfter auf unserem Blog vorbei – es lohnt sich!